… oder die grösste neue Herausforderung des klassischen Retailers
Showrooming ist ein Trend, der den meisten Einzelhändlern immer stärker auf den Magen schlägt. Mit Showrooming ist nämlich der für einen Retailer äusserst ärgerliche Umstand des Anschauens, Anfassens und Testens ohne Kauf gemeint.
Will heissen: in den Mediamärkten dieser Welt aber auch in Modeläden und sonstigen Geschäften trifft man immer häufiger Leute an, die sich auf den ersten Blick wie gewöhnliche Konsumenten verhalten; sie testen Produkte, lassen sich fachmännisch beraten oder probieren einfach einen Pullover an, um zu schauen, ob er passt.
Doch im Gegensatz zum normalen Konsumenten verhalten sie sich in der Abschlussphase, dem Kauf, fundamental anders. Anstelle der Brieftasche, zücken sie oft ihr Smartphone, fotografieren den Gegenstand oder scannen gleich den Strich- oder QR-Code.

Schaut man genau hin, sieht man, dass sie bevor sie den Laden unverrichteter Dinge verlassen, noch schnell auf einer Preisvergleichsplattform (z.B. Toppreise) checken, wo und ob sie den Kaufgegenstand online billiger bekommen.
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Am Mittwoch hat die Y&R Group Switzerland die neusten Erkenntnisse aus der MUI Studie 2012 im Museum für Gestaltung präsentiert. Einige kleine Sensationen und brandaktuelle Entwicklungen rund um die Themen wie beispielsweise Social Media, eCommerce und Mobile haben die 140 Gäste begeistert.

Urs Krucker, Head of Strategy, und Scarlett Gaus, Strategische Planerin, präsentieren die neusten Resultate der Studie Media Use Index 2012
Einige Highlights aus der Studie:
- Mobiles Internet wird zum Massenmedium
Die erste grosse Erkenntnis: die mobile Internetnutzung steigt rapide, die grossen klassischen Medienkanäle wie TV, Print, Radio dagegen stagnieren. Internet per Smartphone wird inzwischen von mehr als der Hälfte (54%) der Schweizer genutzt. Immer mehr Schweizer lesen Zeitungen per Mobile, 20 Minuten wird beispielsweise von rund 40% der Leser mobil gelesen.
- Social Media und Online Shopping – daily routines
Ist Social Media nun am Höhepunkt angelangt und legt sich bald wieder? Nein, Social Media wächst immer weiter, vor allem in der aktiven Nutzung. 43 Prozent der Befragten geben an aktiv auf Social Networks zu sein.
- Silver Surfer – vital, mobil, kaufkräftig
Online, auf Social Media und dem Smartphone üben sie dieselben Aktivitäten aus wie jüngere Generationen, wenn auch weniger intensiv, dafür aber bewusster. Zusammenfassend: Silver Surfer sind ausgesprochen mündige Netzbewohner, selektive Internetnutzer und smarte Online-Shopper.
Lade noch heute den MUI-Flyer mit weiteren Highlights herunter!

Flyer Media Use Index 2012 – www.media-use-index.ch
Die Studie Media Use Index (www.media-use-index.ch) untersucht zum vierten Mal das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung. Zum spannenden Quervergleich unterteilt die Studie die Online-Bevölkerung in drei Generationen – „Digital Natives“ (bis 29), „Digital Immigrants“ (30-54) und „Silver Surfers“ (ab 55).
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Mobile Shopping konnte sich bislang bei den Müttern und damit Familien in der Schweiz noch nicht so stark durchsetzen wie online Shopping. Gemäss der Studie „Digital Moms“ der Y&R-Group nutzen heute erst 9.3% der Mütter das Mobile regelmässig zum Einkaufen. Online Shopping über PC oder Notebook machen aber bereits 51%. 13% der Frauen gehen allerdings davon aus, zukünftig mehr über das Mobile einzukaufen, da der Einkauf praktisch, schnell und einfach ist und man das Mobile immer mit dabei hat.

Trendprognosen prophezeien für mCommerce in den nächsten Jahren ein grosses Wachstumspotential. Diese Entwicklung ist bereits heute Realität bei Le Shop, dem Online-Shop von Migros. 2011 haben sich die Bestellungen über mobile Endgeräte (Smartphones und Tablets) gegenüber 2010 mehr als verdoppelt und machen heute bereits über 11% aller Bestellungen aus.
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Mobile ist das Schlüsselthema in 2012. Ein Leben ohne Smartphone oder Tablet ist heute kaum mehr vorstellbar, die Anzahl mobiler Anwendungen und Möglichkeiten explodiert.
Höchste Zeit, einen Überblick über die neusten Entwicklungen und Anwendungen zu schaffen und die mobilen Trendthemen genauer zu beleuchten. Die Y&R Group Switzerland hat die 9 aktuell wichtigsten Trends identifiziert: Was steckt beispielsweise hinter Location Based Services, Gamification, M-Commerce oder Context Aware Services?
Am Exchange Event vom 31. Januar 2012 präsentierte die Y&R Group die Mobile Trends 2012 und deren Impact auf die Marketeers. Mehr Informationen zu den Trends, themengemäss verpackt als iBook-Anwendung oder als Info-Flyer zum Download, finden Sie auf www.media-use-index.ch.

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Social Media hat unser ganzes (soziale) Leben beeinflusst, ja sogar nachhaltig verändert. Viele Bräuche werden heute nicht mehr so praktiziert wie früher. Erhielt man früher zum Geburtstag noch Glückwunsch-Telegramme (ja lange ist es her) oder Karten und Briefe, wird heutzutage ganz anders gratuliert. Galt SMS vor knapp 10 Jahren als eigentlicher Telegrammkiller, muss auch diese Form von Gratulationskanal bereits aufpassen, dass sie nicht durch neuere und innovativere Kanäle verdrängt wird.
Ausgangslage
Wir wollten das genau wissen und haben daher eine grossangelegte Geburtstags-Studie aufgesetzt, die der eminent wichtigen Fragestellung nachging: Wie wird heute gratuliert und welche Kanäle werden genutzt?
Studiendesign
Vorab einige wichtige Informationen zum Studiendesign. Bei der Studie handelte es sich um eine klassische teilnehmende Beobachtung (ich hatte Geburtstag). Die Probanden (in diesem Fall die Gratulanten) 73 an der Zahl, wussten nichts von der laufenden Untersuchung und ihrer Teilnahme. Verbale persönliche Glückwünsche vor Ort wurden nicht erfasst; und von denen gab es einige (wurden aber trotzdem sehr geschätzt).
Resultate
Gleich vorweg: Gratuliert wird heute via Social Networks. Mit 56% ist dies die beliebteste Art zu gratulieren und innerhalb dieses Segments wird primär via Facebook (48%) gratuliert. Business-Networks wie Xing (7%) oder Linkedin (1%) werden dazu eher selten eingesetzt. Der noch anfangs Jahrtausend wichtige Kanal SMS/MMS verliert zusehends an Wichtigkeit. Ebenfalls an Stellenwert eingebüsst hat der klassische Überraschungsgeburtstagsanruf (Mobile 11% / Festnetz 4%). Ausserdem gilt, je jünger und je weiblicher desto Facebook.

Die semantische Context-Analyse hat ausserdem klar gezeigt, dass zu etwa 50% der angelsächsische Begriff „Birthday“ oft auch im Zusammenhang mit ebenfalls englischen Begriff „Happy“ benutzt wird, respektive davon abgeleitete Kurzformen wie B-Day, häppi börsdei etc. . Wird Deutsch verwendet, beginnt der Satz gerne mit „Alles Gute“. Die durchschnittliche Zeichenlänge von Botschaften beträgt 22 Zeichen, oft endend mit
oder
.
Fazit
Zum Schluss noch dies: Noch nie habe ich so viele Glückwünsche an einem Geburtstag erhalten, wie in diesem Jahr. Zweifelslos liegt dies an der netten Geburtstags-Erinnerungsfunktion von Facebook und XING. Freude machen die Glückwünsche aber alle Mal.
Dass aber der Kanal keinen negativen Einfluss auf die Kreativität haben muss, zeigen diese zwei wunderschönen Beispiele:
Virtuell auf Analog

Real auf Digital
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Schweizer sind die Digital-Profis im 3-Ländervergleich
Die aktuelle Studie Media-Use-Index 2011 der Y&R Gruppe untersucht die Mediennutzung der Schweizer – dieses Jahr erstmals im Vergleich mit den deutschsprachigen Nachbarn. Und sie zeigt, dass die Schweizer im Vergleich mit den Deutschen und Österreichern online und mobil deutlich aktiver sind. Die mobile Internetnutzung wächst in allen drei Ländern rasant, erreicht in der Schweiz aber mit 44% klar die höchste Penetrationsrate. Ebenso konsumieren die Schweizer klassische Medien wie Zeitungen, TV und Radio mehr online und mobil als die Österreicher und Deutschen.

Auf www.media-use-index.ch finden Sie weitere Studienergebnisse und
können das Booklet mit den wichtigsten Ergebnissen bestellen.
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Alle bleibt anders – Der Markenpatriotismus regiert ungebrochen in der Schweiz
![image[8][3]](http://www.futurecom.ch/files/2011/06/image83.png)
Traditionsmarken dominieren die Top 20
In den Top 20 der stärksten Marken finden sich auch dieses Jahr viele Schweizer Traditionsmarken wie Appenzeller, Lindt, Ricola und Toblerone. Zu den helvetischen Powerbrands zählt wieder die Migros, die neu gleich mit 3 Marken in den Top 20 vertreten ist. Gegen die Dominanz schweizerischer Lokalmatadore haben es ausländische Player schwer. Nur gerade 5 Marken schaffen es unter die Top 20, darunter die internationalen Powerbrands Google und Coca-Cola.
Die 20 stärksten Marken der Schweiz (alphabetisch geordnet):
![image_thumb[3]_thumb](http://www.futurecom.ch/files/2011/06/image_thumb3_thumb_thumb.png)
* Neu in den Top 20, ** Wieder in den Top 20, Weggefallen sind Knorr, Magnum, Nespresso, Nutella, Thomy, Tilsiter
BrandAsset™ Valuator der Young & Rubicam Gruppe: die umfassendste Schweizer Markenstudie
BrandAssetTM Valuator (BAV) ist die umfassendste Markenstudie der Schweiz. Sie erfasst seit 1995, was die Schweizer Konsumenten bewegt. Jährlich werden Schweizer Konsumenten zwischen 18 und 74 zu ihrer Wahrnehmung von mehr als 1’100 Marken und zu ihrer Werthaltung befragt. Die Studie ist für die Deutsch- und Westschweiz repräsentativ. Weltweit wird die BAV-Studie in 49 Ländern durchgeführt, mit mehr als 45‘000 erhobenen Marken.
Besuchen Sie die Website www.brand-asset-valuator.ch und erhalten Sie dort weitere Informationen zum BrandAssetTM Valuator.
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Digital Moms: kaufkräftig, berufstätig, online

Die Y&R Gruppe hat das Online-Informations- und -Kaufverhalten der Mütter in der Schweiz untersucht. Die repräsentative Onlineumfrage zeigt u.a.
• Welche Medien nutzen Schweizer Mütter als Informationsquellen und worüber informieren sie sich?
• Wie ist das Einkaufsverhalten Schweizer Mütter? Wie nutzen sie Online-Shopping?
• Was beschäftigt Mütter im Alltag? Wie können Unternehmen darauf reagieren?
Besuchen Sie die Website www.media-use-index.ch und erhalten dort weitere Informationen zu den Studienergebnissen.
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