Wird die mobile Internet-Nutzung 2014 zum Normalfall?

20. Februar 2014

Morgan Stanley: Mobile Internet Users vs. Desktop Internet Users

2009 hatte Morgan Stanley vorausgesagt, dass es im Jahr 2014 weltweit mehr Mobile Internet Users geben werde als Desktop Internet User. Wachsen würden zwar beide Benutzergruppen, aber die Mobile Internet Users eben viel schneller, so dass irgendwann im Jahr 2014 Gleichstand erreicht wäre. Und ab diesem Zeitpunkt wäre dann die mobile Internet-Nutzung der Normalfall.

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Instagram App wächst am stärksten

18. Dezember 2013

Top-10-Smartphone-Apps-of-2013

66% Wachstum bei den monatlichen US-Nutzerzahlen.

Diesen Trend sollte man weiter beobachten. Unter den Top 10 Smartphone Apps von 2013 legt das Soziale Netzwerk Instagram am meisten zu. Die anderen Social Networks können nur ein Wachstum von 36% (Twitter) und 27% (Facebook) verzeichnen. Instagram hingegen wächst um 66%.

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Herzliche Gratulation, liebe WEMF, zur bahnbrechenden MACH Innovation!

17. September 2013

MUI_kanalnutzung-von-medien

Heute habe ich mit Freude vernommen, dass die MACH Studie der WEMF grosse Neuerung erfahren hat. Da habe ich natürlich sofort genauer hingehört. Mit Erstaunen habe ich dann festgestellt, dass jetzt auch Leute befragt werden können, die nur über einen mobilen Telefonanschluss verfügen.

Natürlich habe ich gehofft, dass die Innovation ein wenig weiter gehen würde – aber darauf habe ich vergebens gehofft. Die MACH 2013-2 ist auch dieses Jahr nur eine reine Printlesererhebung. Nach dem Kanal (digital oder analog?) wird nicht gefragt.

Auf die Mach-Basic-Frage M3 (Letzter Nutzungszeitpunkt): “Für alle Titel mit Nutzung in den letzten 6 Monaten: Wann wurde zuletzt (abgesehen vom Befragungstag) in einem bestimmten Titel gelesen oder geblättert?“ werden wohl viele der Befragten unabhängig zur Kanalwahl mit “Mindestens 4-mal pro Woche“ antworten. Und dann wird man als Hybrid-Leser mit einer starken Tendenz zur Online-Nutzung pauschal dem Printkanal zugerechnet.

Ich glaube nicht, dass eine “reine“ Printerhebung in der heutigen Zeit noch Sinn macht. Ich befürchte sogar, dass der Druck auf die Printtitel noch stärker zunehmen wird. Denn irgendwie beschleicht einen da das schlechte Gefühl, dass wir dort noch für Leser zahlen, die längst den e-Shift vollzogen haben, siehe Infografik aus der MUI Studie 2013.

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Suchmaschinen-Werbung überrundet Display-Werbung

21. August 2013

Online-Werbeausgaben in der Schweiz 2005-2012

Wirft man nur einen oberflächlichen Blick auf den Online-Werbestatistik Report von Media Fokus, dann kommt man zu einem einfachen Schluss: Die Ausgaben für Online-Werbung wachsen hierzulande stetig und kräftig. In den letzten fünf Jahren hat sich der gesamte Online-Werbemarkt (inkl. Display-Werbung, Suchmaschinen-Werbung, Online-Rubrikenmärkte und Online-Verzeichnisse) mehr als verdoppelt und erreichte letztes Jahr gut 674 Mio. Franken. Damit fliesst bereits mehr Geld in die Online-Werbung als etwa in die Aussenwerbung (CHF 567 Mio.), und auch der Abstand zur Fernsehwerbung (CHF 726 Mio.) ist nicht mehr allzu gross. Das ist eine Entwicklung in die richtige Richtung, wenn man das Mediennutzungsverhalten der Schweizer in Betracht zieht, und letztlich keine Überraschung.

Erst beim zweiten Blick fällt eine Veränderung auf, welche sowohl für Werbetreibende als auch für Plattformbetreiber mittelfristig folgenreich sein dürfte. Erstmals waren im Jahr 2012 die Ausgaben für Suchmaschinen-Werbung höher als die Ausgaben für Display-Werbung, und erstmals wurde sogar leicht weniger für Display-Werbung ausgegeben als im Vorjahr. Aus Sicht der Werbetreibenden ist diese Verlagerung nachvollziehbar, bietet doch Suchmaschinen-Werbung drei entscheidende Vorteile: Erstens ist der Aufwand für die Werbemittelproduktion sehr bescheiden, zweitens ist ein besseres Targeting möglich, und drittens fallen nur im Erfolgsfall Schaltungskosten an.

Das ist eine schlechte Nachricht für Plattformbetreiber, denn die Einkünfte aus der Display-Werbung sind ein wichtiges Element der meisten Businesspläne, und alternative Ertragsmodelle gibt es nicht beliebig viele. Natürlich können auch Plattformbetreiber über das AdSense-Programm von den Budgets profitieren, welche in Textanzeigen fliessen, aber letztlich ist dennoch Google der grosse Profiteur der ganzen Entwicklung. Andererseits wäre es völlig verkehrt, das Ende der Display-Werbung zu verkünden: Das visuelle Element ist in der Werbung unverzichtbar, und ein Bild – zumal ein bewegtes Bild – sagt letztlich eben doch mehr als tausend Worte.

Dass sich mit den Textanzeigen auf Suchmaschinen eine sehr niederschwellige Online-Werbeform etabliert hat, die auch Werbetreibenden mit kleinen Budgets offensteht, dürfte übrigens einen positiven Effekt auf die Qualität von Banner-Kampagnen haben: Tendenziell wird Display-Werbung vermehrt für breit angelegte Kampagnen gebucht werden, wo auch ein vernünftiges Budget für die Kreation vorhanden ist. Das wiederum dient allen: den Werbetreibenden, die eine besser Werbewirkung erzielen; den Plattformen, die (zumindest bei performance-basierten Abrechnungsmodellen) einen besseren Ertrag erzielen; und den Konsumenten, die sich nicht über schlechte Werbung zu ärgern brauchen.

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Trends Retail 2013: Navigation im Geschäft

31. Januar 2013

Schon seit vielen Jahren führen GPS-Navis uns mehr oder weniger sicher über die Strassen dieser Welt…

Ab jetzt leiten uns die Navis nicht mehr nur zum richtigen Shop, sondern auch zu den richtigen Angeboten. Die Einkaufsliste muss nur in die entsprechende Mobile App importiert werden und schon leitet sie uns durch das Geschäft. Zusätzlich können beispielsweise Sonderangebote in den Rundgang integriert werden.

Weitere Retail Trends 2013, sowie einen kostenlosen Flyer zum Download finden Sie unter www.media-use-index.ch.

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Der Showrooming Trend…

18. Oktober 2012

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… oder die grösste neue Herausforderung des klassischen Retailers

Showrooming ist ein Trend, der den meisten Einzelhändlern immer stärker auf den Magen schlägt. Mit Showrooming ist nämlich der für einen Retailer äusserst ärgerliche Umstand des Anschauens, Anfassens und Testens ohne Kauf gemeint.

Will heissen: in den Mediamärkten dieser Welt aber auch in Modeläden und sonstigen Geschäften trifft man immer häufiger Leute an, die sich auf den ersten Blick wie gewöhnliche Konsumenten verhalten; sie testen Produkte, lassen sich fachmännisch beraten oder probieren einfach einen Pullover an, um zu schauen, ob er passt.

Doch im Gegensatz zum normalen Konsumenten verhalten sie sich in der Abschlussphase, dem Kauf, fundamental anders. Anstelle der Brieftasche, zücken sie oft ihr Smartphone, fotografieren den Gegenstand oder scannen gleich den Strich- oder QR-Code.

Schaut man genau hin, sieht man, dass sie bevor sie den Laden unverrichteter Dinge verlassen, noch schnell auf einer Preisvergleichsplattform (z.B. Toppreise) checken, wo und ob sie den Kaufgegenstand online billiger bekommen.

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Der Showrooming Trend…


 … oder die grösste neue Herausforderung des klassischen Retailers

Showrooming ist ein Trend, der den meisten Einzelhändlern immer stärker auf den Magen schlägt. Mit Showrooming ist nämlich der für einen Retailer äusserst ärgerliche Umstand des Anschauens, Anfassens und Testens ohne Kauf gemeint.

Will heissen: in den Mediamärkten dieser Welt aber auch in Modeläden und sonstigen Geschäften trifft man immer häufiger Leute an, die sich auf den ersten Blick wie gewöhnliche Konsumenten verhalten; sie testen Produkte, lassen sich fachmännisch beraten oder probieren einfach einen Pullover an, um zu schauen, ob er passt.

Doch im Gegensatz zum normalen Konsumenten verhalten sie sich in der Abschlussphase, dem Kauf, fundamental anders. Anstelle der Brieftasche, zücken sie oft ihr Smartphone, fotografieren den Gegenstand oder scannen gleich den Strich- oder QR-Code.

Schaut man genau hin, sieht man, dass sie bevor sie den Laden unverrichteter Dinge verlassen, noch schnell auf einer Preisvergleichsplattform (z.B. Toppreise) checken, wo und ob sie den Kaufgegenstand online billiger bekommen.

In der Schweiz verstärkt sich das Problem noch durch die andauernde Euroschwäche, die dazu führt, dass der preissensitive Konsument gerne auch beim ausländischen Online-Handel nachschaut.

Showrooming ist inzwischen schon fast zum Volkssport geworden und beschert dem Einzelhandel ernsthafte Probleme, so dass der Einzelhandel nach Gegenstrategien sucht.

Spricht man mit Fachleuten aus aller Welt, so geschehen an der WPP Stream in Athen, sind sich die Online und Retail-Spezialisten einig: Der klassische Retailer muss in Zukunft auf dem Preislevel des Online-Retailers sein. Oder ganz einfach: Gleiche Ware zum gleichen Preis. Wer dies in Zukunft nicht hinkriegt, wird es äusserst schwierig haben.

 

Mehrwerkt-Faktoren, die einen Mehrpreis rechtfertigen

Ein allfälliger Mehrpreis ist gegenüber dem Konsumenten nur durch einen echten Mehrwert argumentierbar.
Eine Formel hilft bei der Überlegung, wie viel höher der Verkaufspreis gegenüber dem günstigsten online Preis sein sollte:

Retail Preis = Günstigster Online Preis *(V% + S% + G% + PV% + RBE% + CRM%)
Mehrwertfaktoren sind:

V (Verfügbarkeit) = Zuschlag für sofortige Verfügbarkeit (max. 5%-10%)
S (Service)= Vom Kunden als Zusatznutzen empfundener Service (3%-5%)
G (Garantie)= Erweitere Garantieleistung (3% – 5%)
PV (Produkt Varianz) = Gibt es bei gleichem Produkt Qualitäts- (z.B. Früchte) respektive Ausarbeitungsunterschiede (z.B. Textilien) (5% – 10%)
RBE (Brand Esteem)= Wertschätzung, Vertrautheit und Bekanntheit der Retailmarke (1% – 3%)
CRM = Kundenbindungsprogramme mit Mehrwert (z.B. Punkte sammeln) (3% – 5%)

 

Retail-Elastizität: je teurer, desto weniger Preistoleranz

Die Retail-Elastizität ist grundsätzlich abhängig von der absoluten Preishöhe und der Zielgruppe. Das heisst, je höher der absolute Preis, je grösser sind auch die Anstrengungen, die ein Konsument unternimmt, um das günstigste Angebot zu finden. Kundensegmente mit tieferem Haushaltseinkommen verstärken diesen Faktor zusätzlich. Dies bedeutet, dass Angebote, die sich an eine tiefere Einkommensschichten richten, noch stärker der Retail-Elastizität (unelastisch) ausgesetzt sind.

 

Weitere Lösungsansätze aus der Preistransparenz Problematik

Smart Bundling – Durch die geschickte Bündelung von Produkten wird der Preis der einzelnen Produkte intransparenter, der Gesamtpreis „verwischt“

Exklusivität (Zeitlich & Produkt) – Durch Exklusivität wird die Onlinekonkurrenz ausgeschaltet. Dabei kann es sich um ein exklusives Pre-Release (zeitlich) handeln, oder um ein exklusives Produkt, wie z.B. eine Eigenmarke (nur bei einem spezifischen Retailer erhältlich)!

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Media Use Index 2012 – Brandneue Ergebnisse zum Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung

5. Oktober 2012

Am Mittwoch hat die Y&R Group Switzerland die neusten Erkenntnisse aus der MUI Studie 2012 im Museum für Gestaltung präsentiert. Einige kleine Sensationen und brandaktuelle Entwicklungen rund um die Themen wie beispielsweise Social Media, eCommerce und Mobile haben die 140 Gäste begeistert.

Urs Krucker, Head of Strategy, und Scarlett Gaus, Strategische Planerin, präsentieren die neusten Resultate der Studie Media Use Index 2012

Einige Highlights aus der Studie:

  • Mobiles Internet wird zum Massenmedium

Die erste grosse Erkenntnis: die mobile Internetnutzung steigt rapide, die grossen klassischen Medienkanäle wie TV, Print, Radio dagegen stagnieren. Internet per Smartphone wird inzwischen von mehr als der Hälfte (54%) der Schweizer genutzt. Immer mehr Schweizer lesen Zeitungen per Mobile, 20 Minuten wird beispielsweise von rund 40% der Leser mobil gelesen.

  • Social Media und Online Shopping – daily routines

Ist Social Media nun am Höhepunkt angelangt und legt sich bald wieder? Nein, Social Media wächst immer weiter, vor allem in der aktiven Nutzung. 43 Prozent der Befragten geben an aktiv auf Social Networks zu sein.

  • Silver Surfer – vital, mobil, kaufkräftig

Online, auf Social Media und dem Smartphone üben sie dieselben Aktivitäten aus wie jüngere Generationen, wenn auch weniger intensiv, dafür aber bewusster. Zusammenfassend: Silver Surfer sind ausgesprochen mündige Netzbewohner, selektive Internetnutzer und smarte Online-Shopper.

Lade noch heute den MUI-Flyer mit weiteren Highlights herunter!

Flyer Media Use Index 2012 – www.media-use-index.ch

Die Studie Media Use Index (www.media-use-index.ch) untersucht zum vierten Mal das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung.Zum spannenden Quervergleich unterteilt die Studie die Online-Bevölkerung in drei Generationen – „Digital Natives“ (bis 29), „Digital Immigrants“ (30-54) und „Silver Surfers“ (ab 55).

 

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