E-Commerce heute

By 15. November 2016E-Commerce
E-Commerce heute

Die Zeichen stehen auf Wachstum. Der Verband des Schweizerischen Versandhandels und GFK Switzerland attestieren dem E-Commerce in der Schweiz im Jahr 2015 ein Wachstum von 10 Prozent, während der stationäre Einzelhandel weiter rückläufig ist. Doch was genau bedeutet heute eigentlich «E-Commerce»?

Um diese Frage zu beantworten, muss man über den Tellerrand einer klassischen Begriffsdefinition hinausblicken. Die Digitalisierung des Alltags und das sich damit verändernde Konsumverhalten sorgen dafür, dass die Grenzen zwischen klassischem stationären Handel und digitalem Online-Handel verschwimmen. Diese Entwicklung hat Folgen für alle Player im Markt, seien es Einzelhandel, Grosshandel oder Hersteller.

Der vernetzte Kunde ist König

Grundsätzlich gilt: Der Kunde lässt sich nicht vorschreiben, wo und wie er kauft. Um es im Marketing-Jargon zu sagen: Die Touchpoints, die ein Konsument auf dem Weg zur Conversion potentiell durchläuft, sind breit gestreut. Von der anfänglichen Suche via Google über die vertiefte Recherche auf diversen Vergleichsportalen bis hin zum tatsächlichen Kauf beim Händler, Hersteller, Online Marktplatz oder im stationären Handel.

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Der Online-Handel bietet dabei sowohl für Hersteller als auch für Händler enormes Potenzial. Einerseits können so neue Kunden-Touchpoints sichergestellt werden, andererseits können durch den zusätzlichen Kanal mehr potenzielle Kunden erreicht werden. Die Kombination von digitalen und physischen Absatzkanälen kann dabei strategische Vorteile bringen. Man erhält mehr Präsenz und wird dadurch für den Kunden beim Kaufentscheid relevanter.

Erfolgsfaktoren im E-Commerce

Um im E-Commerce erfolgreich zu sein, sind mehrere Faktoren entscheidend. Am offensichtlichsten ist dabei die User Experience: Ein ansprechendes Frontend, intuitive User Interfaces, alle nötigen Produktinformationen und ein reibungsloser Einkaufsprozess werden vom B2B-Kunden ebenso erwartet wie vom B2C-Verbraucher. Nicht weniger bedeutend sind aber auch ein stabiles System und eine ausgeklügelte Logistik. Unternehmen, die im E-Commerce erfolgreich sein wollen, müssen momentane Prozesse und bestehenden IT-Systemlandschaft hinterfragen – und diese bei Bedarf anpassen.

Entscheidend ist dabei eine Digital Transformation Strategie. Diese sollte eine Gesamtbetrachtung der digitalen und traditionellen Kanäle, den Content und die darunterliegenden Prozesse berücksichtigen. Die von Futurecom begleiteten Digital-Transformation-Projekte übertreffen nachweislich ihre vor dem Projektstart angestrebten Ziele.

Tipps

1.    Nehmen Sie Online-Handel ernst
2.    Beginnen Sie rechtzeitig mit Ihrer E-Business Strategie
3.    Analysieren Sie Ihre Prozesse und evaluieren Sie die passende Software
4.    Planen Sie genügend Ressourcen ein (personell und finanziell)
5.    Erheben Sie bewusst relevante Daten
6.    Optimieren Sie kontinuierlich Ihr E-Business Modell

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