Mit Lorry Rider zum Indiana Jones werden

Futurecom’s Entwicklung der grosse Hit in der virtuellen Realität.

Bisher hat es keine Videobrille geschafft, Computerspieler wirklich zu überzeugen. Entweder war die Brille zu teuer, zu schwer, den Spielern wurde übel, oder die Darstellung war einfach unrealistisch. Mit dem aktuellen Modell Oculus Rift wurde nun bereits der dritte Prototyp vorgestellt, der die Gamer mitreisst. Game-Koryphäen John Carmack (Doom), Gabe Newell (Portal) und Tim Sweeney (Unreal Engine) sind bereits zu Evangelisten der Technologie geworden.

In das Sichtfeld der Brille ist ein 110°-Bildschirm eingebaut, der einen Rundum-Effekt erzeugt. Durch Sensoren werden die Bewegungen des Kopfes wahrgenommen, damit dann in Realtime das Bild angepasst werden kann. Die Brille ist mit einem Preis von ungefähr 300 Dollar erschwinglich, wiegt relativ leichte 380g und die Darstellung ist unglaublich realistisch.

Bis jetzt wurden weltweit ca. 50‘000 Exemplare verkauft – zur Gruppe der Early Mover gehört auch das Zürcher Unternehmen Futurecom. Unter den ersten 400 Anwendungen ist Futurecom‘s Kreation Lorry Rider. Die aufregende Achterbahnfahrt im Grubenwagen à la Indiana Jones hat es auf Anhieb in die Top 10 der Plattform riftenabled.com geschafft. Auf einem halsbrecherischen Ride durch ein vor langer Zeit verlassenes Höhlensystem warten Kristallgrotten, unterirdische Dschungel und Ruinen auf die User.

Obwohl Futurecom schon diverse Spiele und andere 3D-Anwendungen realisiert hat, haben die Marketingexperten hier nicht nur die Spielebranche im Auge. Andreas Widmer, CEO der Futurecom-Mutter Y&R Group Switzerland bezeichnet diese neue Technologie als „extrem spannend. Diese Technologie erschliesst neue Möglichkeiten für Medizin, Architektur, Produktentwicklung und viele andere Bereiche.“ Futurecom arbeitet bereits an den ersten Anwendungen für seine Kunden.

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