Media Use Index 2012 – Brandneue Ergebnisse zum Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung

5. Oktober 2012

Am Mittwoch hat die Y&R Group Switzerland die neusten Erkenntnisse aus der MUI Studie 2012 im Museum für Gestaltung präsentiert. Einige kleine Sensationen und brandaktuelle Entwicklungen rund um die Themen wie beispielsweise Social Media, eCommerce und Mobile haben die 140 Gäste begeistert.

Urs Krucker, Head of Strategy, und Scarlett Gaus, Strategische Planerin, präsentieren die neusten Resultate der Studie Media Use Index 2012

Einige Highlights aus der Studie:

  • Mobiles Internet wird zum Massenmedium

Die erste grosse Erkenntnis: die mobile Internetnutzung steigt rapide, die grossen klassischen Medienkanäle wie TV, Print, Radio dagegen stagnieren. Internet per Smartphone wird inzwischen von mehr als der Hälfte (54%) der Schweizer genutzt. Immer mehr Schweizer lesen Zeitungen per Mobile, 20 Minuten wird beispielsweise von rund 40% der Leser mobil gelesen.

  • Social Media und Online Shopping – daily routines

Ist Social Media nun am Höhepunkt angelangt und legt sich bald wieder? Nein, Social Media wächst immer weiter, vor allem in der aktiven Nutzung. 43 Prozent der Befragten geben an aktiv auf Social Networks zu sein.

  • Silver Surfer – vital, mobil, kaufkräftig

Online, auf Social Media und dem Smartphone üben sie dieselben Aktivitäten aus wie jüngere Generationen, wenn auch weniger intensiv, dafür aber bewusster. Zusammenfassend: Silver Surfer sind ausgesprochen mündige Netzbewohner, selektive Internetnutzer und smarte Online-Shopper.

Lade noch heute den MUI-Flyer mit weiteren Highlights herunter!

Flyer Media Use Index 2012 – www.media-use-index.ch

Die Studie Media Use Index (www.media-use-index.ch) untersucht zum vierten Mal das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung. Zum spannenden Quervergleich unterteilt die Studie die Online-Bevölkerung in drei Generationen – „Digital Natives“ (bis 29), „Digital Immigrants“ (30-54) und „Silver Surfers“ (ab 55).

 

Beitrag empfehlen

  • Facebook
  • Twitter
  • Email
  • RSS
  • Google Plus

Die 9 Mobile-Trends für 2012

1. Februar 2012

Logo_TRENDSmobile

Mobile ist das Schlüsselthema in 2012. Ein Leben ohne Smartphone oder Tablet ist heute kaum mehr vorstellbar, die Anzahl mobiler Anwendungen und Möglichkeiten explodiert.

Höchste Zeit, einen Überblick über die neusten Entwicklungen und Anwendungen zu schaffen und die mobilen Trendthemen genauer zu beleuchten. Die Y&R Group Switzerland hat die 9 aktuell wichtigsten Trends identifiziert: Was steckt beispielsweise hinter Location Based Services, Gamification, M-Commerce oder Context Aware Services?

Am Exchange Event vom 31. Januar 2012 präsentierte die Y&R Group die Mobile Trends 2012 und deren Impact auf die Marketeers. Mehr Informationen zu den Trends, themengemäss verpackt als iBook-Anwendung oder als Info-Flyer zum Download, finden Sie auf www.media-use-index.ch.

Picture Y&R Mobile Pro

Beitrag empfehlen

  • Facebook
  • Twitter
  • Email
  • RSS
  • Google Plus

NOAH London – die Trends 2011

11. November 2011

Am 9. und 10. November fand zum dritten Mal die NOAH Konferenz in London statt. Ziel der jungen, aber bereits sehr bedeutenden europäischen Konferenz ist es, Internet-Startups und -Investoren zusammenzubringen. Während zweier Tage wurden gegen 80 Startups und Internet-Erfolgsgeschichten vorgestellt und in Panels über Trends diskutiert.

IMG_2706[1]

Die Keynote bestritt Klaus Hommels von Lake Star, der in seiner Präsentation sehr schön aufzeigte, dass die europäische Internet-Startup-Szene verglichen mit den USA und China noch in den Kinderschuhen steckt. Die Konklusion war nicht, dass wir Europäer den Anschluss verpasst haben, sondern viel mehr, dass es ein enormes Aufholpotential in Europa gibt.

Die gesetzten Themen wie zum Beispiel “Going Global”, Marketplace Companies, Online Gaming, Online Travel, Traditional Media Goes online boten ein reichhaltiges Spektrum für interessanten Gesprächsstoff.

Ein paar Trends die man aus den vergangenen zwei Tagen ableiten kann:

  • Social ist überall – Facebook muss Google Sorgen machen
  • Content is King – stimmt das Angebot nicht, gibt es kein Morgen
  • Mobile ist das wahre Schlachtfeld von Morgen
  • Glocal – ist das Erfolgsrezept für die Globalisierung
  • Freemium – wer erfolgreich verkaufen will, der verschenkt zuerst
  • The trusted Source – Branding ist von zentraler Bedeutung
  • No Bullshit – Authentizität macht erfolgreich
Das Internet-Blase-Déjà-vu

Irgendwie hatte ich ein Déjà-vu. Und irgendwie erinnerte mich die ganze Sache an die Jahre ‘98 und ‘99, wo mächtig viel Luft in die Internet-Blase, die 2000 geräuschvoll platzte, reingepumpt wurde. Beim genaueren Hinschauen muss man aber festhalten, dass es einen fundamentalen Unterschied gibt: 2000 platzten Träume, weil Vieles, was ‘98 versprochen und prognostiziert wurde, nie auch nur ansatzweise Realität wurde. Wenn man heute aber die Industrie anschaut, dann ist dies bei Weitem nicht mehr so. Viele der präsentierten Unternehmen konnten nicht nur fulminanten Wachstumsraten und riesige Clientbases aufweisen, sondern generieren heute bereits ordentlich Umsätze und Gewinne. Oder wie es ein Investor schön gesagt hat: “We truly believe in the Internet Revolution”. Ich auch.

Vorgestellte und beachtenswerte Internet Startups und Konzepte:

Beitrag empfehlen

  • Facebook
  • Twitter
  • Email
  • RSS
  • Google Plus

Stream11 – Die Trends der Unconference

21. September 2011

Nach drei intensiven und auch äusserst unterhaltsamen Tagen (Sir Martin Sorrell hat nicht nur über die drohende Rezession und die aufstrebenden BRIC Staaten gesprochen, sondern auch vor versammeltem Publikum (schlecht) gesungen), ist der 5. Stream Event letzte Woche zu Ende gegangen. Die unzähligen Workshops, Gespräche und Referate, mit einer globalen Teilnehmerschaft, generieren ein äusserst interessantes Bild der zukünftigen Entwicklung in der Kommunikationsbranche. Generell kann man festhalten: Die digitale Revolution ist im vollen Gange und beschleunigt sich zusehends. Erfasst sie doch auch immer stärker Konzerne wie P&G, Danone, Unilever, Nestlé etc., die zu den ganz grossen traditionell orientierten Ad-Spendern der Welt gehören.

Top Trend: Die Welt von Morgen ist Social

Natürlich war „Social Media“ eines der ganz grossen Themen an der Stream. Es ging aber weniger darum, über neue Tools und Möglichkeiten auf Facebook etc. zu diskutieren, sondern der Fokus lag darauf zu verstehen, welchen Einfluss „Social Media“ auf Brands hat und wie die Unternehmen damit umgehen sollen. Nach der diesjährigen Stream darf man durchaus festhalten, dass die meisten Unternehmen das grosse Potential von „Social Media“ erkannt haben und es dementsprechend immer besser nutzen. Es gab auch Unverbesserliche, wie diese nette Dame aus Deutschland, die gleich bei einer der ersten Sessions fragte: “Wann ist eigentlich der ganze „Social“ Hype vorüber?“

Stream11

Als Take Away aus der diesjährigen Stream lassen sich folgende sieben wichtige Trends ableiten:

1.Trend: Unternehmen werden „Social“

Unternehmen wenden sich immer mehr „Social Media“ zu. Verstehen immer besser wie sie damit umgehen müssen. Verstehen, dass der erfolgreiche Start mit zuhören beginnt und allozieren dementsprechend mehr Budget in diesen Bereich.

2.Trend: Branded Content

Wer heute die Relevanz seiner Marke beim Kunden erhöhen will, schafft dies primär mit echtem Inhalt, der für seine Zielgruppe einen klaren Mehrwert darstellt. Dies ist selten nur eine Imageanzeige oder ein toll inszenierter Spot, viel stärker ist das Bedürfnis beim Kunden nach echtem Inhalt, der die Markenpositionierung reflektiert, respektive zum jeweiligen Produkt passt. Branded Content und – Entertainment gehören in der Zukunft zu den ganz grossen Themen der Kommunikationswelt.

3.Trend: True Conversations

Natürlich wollen die Konsumenten von morgen (und auch schon heute) nicht nur tolle Inhalte konsumieren, sondern sie wollen sich verstanden fühlen. Dialogmarketing, wie wir es früher verstanden haben, ist hier nicht die ideale Antwort. Besteht der „klassische“ DM-Approach doch im Kern nur aus einem standardisierten Pseudo-Dialog. Vielmehr geht es heute um eine richtige Konversation. Der Unterschied? Der Dialog im Dialogmarketing-Verständnis ist oft nur eine Antwort auf eine Frage (sequenzieller Ablauf). Die Konversation dahingegen besteht viel mehr aus echtem Zuhören (in einer Gruppe) und das Teilnehmen an dieser Diskussion als quasi gleichberechtigter Partner.

4. Trend: „Video killed the Printstar” – Schauen ist besser als lesen

Wenn die Konsumenten was zum Sehen haben, lesen sie nicht. Die Menschen von heute lesen lieber weniger, dafür konsumieren sie umso lieber mehr Bewegtbild. Der Text als Einleitung ist eine tolle Sache, danach muss er dem inhaltlich gut gemachten Video weichen. Ob auf Newsportalen oder Company-Sites ist eigentlich egal. Video wird dementsprechend im digitalen Bereich über die kommenden Jahre nochmals nachhaltig an Bedeutung zunehmen.

5.Trend: „The second Screen“

Natürlich wird weiterhin TV konsumiert. Nur muss das klassische TV immer mehr dem IPTV weichen. Und mit dem Aufkommen von WiFi zu Hause und der starken Verbreitung von Smartphones und Tablets (iPad etc.) gewöhnen sich die Zuschauer immer mehr daran, parallel zum TV-Konsum diese Geräte einzusetzen. Und zwar nutzen sie den „second Screen“ zeitgleich während Liveshow zur Inhaltsvertiefung, für Abstimmungen, Kommentare und um mit Freunden über den Inhalt zu Chatten. Inhaltsanbieter werden immer stärker gefordert, diese Funktionen anzubieten.

6.Trend: „Organic“ oder Marken werden authentisch

Die Hochglanz-Ära ist vorbei, der mündige Konsument sucht heute vielmehr das Echte, will quasi die ungeschminkte Wahrheit sehen, will spüren, dass es echt ist. Ein Produkt-Test eines Privatnutzers generiert oft mehr Views als der Spot des Unternehmens oder der professionell gemachte Review. Der Konsument will echte Nähe zu „seiner“ Marke fühlen. Umso mehr, da es heute als Anbieter unmöglich ist, dem Kunden falsche Tatsachen vorzugaukeln, da im digitalen Zeitalter die Entlarvung selten länger als 24 Stunden auf sich warten lässt. Die Marke von morgen ist authentisch und kommuniziert auf eine natürliche Art und Weise.

7. Trend: Seed, listen, learn and adopt

Kampagnen müssen in Zukunft grundsätzlich anders entwickelt werden. Natürlich basieren sie immer noch auf einen guten „Leitidee“, aber sie müssen immer stärker so ausgelegt werden, dass man als Unternehmen, je nachdem wie das Feedback aus der Community ist, reagiert und die Kampagne anpassen kann. Das Feedback muss in Zukunft in die Kampagne einfliessen und diese über die Zeit verändern, so dass dadurch die Relevanz und damit auch der Impact steigt. Dies bedeutet aber auch, dass initiale Grossproduktionen eher der Vergangenheit zuzuordnen sind. Die Kampagnen von morgen bestehen eher aus kleineren, in sich zusammenhängenden aber über die Zeit entwickelten Massnahmen. Ein tolles Beispiel dazu ist die erfolgreiche „Old Spice“-Kampagne, die mit einer grossen Idee gestartet ist und dann das Community-Feedback smart in die nachfolgenden Massnahmen eingebaut hat.

Seeding

Beitrag empfehlen

  • Facebook
  • Twitter
  • Email
  • RSS
  • Google Plus

Brandneue Ergebnisse des BrandAssetTM Valuator 2011

29. Juni 2011

Alle bleibt anders – Der Markenpatriotismus regiert ungebrochen in der Schweiz

image[8][3]

Traditionsmarken dominieren die Top 20

In den Top 20 der stärksten Marken finden sich auch dieses Jahr viele Schweizer Traditionsmarken wie Appenzeller, Lindt, Ricola und Toblerone. Zu den helvetischen Powerbrands zählt wieder die Migros, die neu gleich mit 3 Marken in den Top 20 vertreten ist. Gegen die Dominanz schweizerischer Lokalmatadore haben es ausländische Player schwer. Nur gerade 5 Marken schaffen es unter die Top 20, darunter die internationalen Powerbrands Google und Coca-Cola.

Die 20 stärksten Marken der Schweiz (alphabetisch geordnet):

image_thumb[3]_thumb

* Neu in den Top 20, ** Wieder in den Top 20, Weggefallen sind Knorr, Magnum, Nespresso, Nutella, Thomy, Tilsiter

BrandAsset™ Valuator der Young & Rubicam Gruppe: die umfassendste Schweizer Markenstudie

BrandAssetTM Valuator (BAV) ist die umfassendste Markenstudie der Schweiz. Sie erfasst seit 1995, was die Schweizer Konsumenten bewegt. Jährlich werden Schweizer Konsumenten zwischen 18 und 74 zu ihrer Wahrnehmung von mehr als 1’100 Marken und zu ihrer Werthaltung befragt. Die Studie ist für die Deutsch- und Westschweiz repräsentativ. Weltweit wird die BAV-Studie in 49 Ländern durchgeführt, mit mehr als 45‘000 erhobenen Marken.

Besuchen Sie die Website www.brand-asset-valuator.ch und erhalten Sie dort weitere Informationen zum BrandAssetTM Valuator.

Beitrag empfehlen

  • Facebook
  • Twitter
  • Email
  • RSS
  • Google Plus

15 Years later: Futurecom hat Geburtstag

1. April 2011

Heute, vor genau 15 Jahren – am ersten April 1996 – hat Futurecom interactive an der Hardturmstrasse 105 mit 6 Leuten die Tore geöffnet. 15 Jahre später, nach 814 Projekten, 458 Mitarbeitern und einer Dotcom Krise ist Futurecom ein integraler Bestandteil der erfolgreichen Y&R Gruppe und gehört auch heute zu den führenden Internet-Kommunikationsunternehmen in der Schweiz.

Für die letzten 15 Jahre möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Kunden, Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern bedanken.

team  
Die erste Website von Futurecom (1996)

Beitrag empfehlen

  • Facebook
  • Twitter
  • Email
  • RSS
  • Google Plus

Wo bin ich?

Sie lesen in der Kategorie Events von Futurecom interactive.